Kraft.
Materie.
Wahrnehmung.
Peter Schäublins Arbeit untersucht, wie elementare, materielle und menschliche Kräfte auf die sichtbare Welt einwirken. Er erforscht die Strukturen, Wandlungen und Spuren, die entstehen, wenn Materie durch Druck, Zeit, Bewegung und Interaktion geformt wird.
Seine Bilder bewegen sich zwischen elementaren Zuständen wie Wasser, Luft, Salz, Eis und Feuer; materiellen Prozessen des Schaffens, der Nutzung und der Veränderung; sowie den menschlichen Realitäten von Arbeit, Anpassung und Präsenz.
Anstatt Landschaft, Objekt oder Figur als feststehende Motive darzustellen, konzentriert sich die Arbeit auf die Beziehungen zwischen Kräften und deren Auswirkungen. Strukturen entstehen, lösen sich auf und bilden sich neu. Maßstäbe werden ungewiss. Die Wahrnehmung verschiebt sich.
Über diese Bereiche hinweg bildet Schäublins Praxis eine kontinuierliche Untersuchung der Transformation und offenbart unerwartete Verbindungen zwischen Naturphänomenen, materiellen Prozessen und menschlicher Erfahrung.